Arbeiten


Jobmöglichkeiten

Als Work & Traveller kann man theoretisch jeden Job annehmen – allerdings darf man nicht länger als 6 Monate bei einem Arbeitgeber beschäftigt sein. Man sollte auch nicht zu hohe Erwartungen an den Job haben. Als Work & Traveller macht man nun mal meist nur Aushilfsjobs. Die gängigsten Jobs findet man in den Bereichen

  • Tourismus - Zimmermädchen, Rezeptionen von Hostels, Gästebetreuung in Resorts oder Hotels
  • Gastgewerbe - Kellner (wenn man im Alkoholausschank zu tun hat, muss man einen Kurs „Responsible Service of Alcohol“ belegen, kostet ca. 90 A$, über www.tcptraining.com), Küchenhilfe, Koch
  • Fruit-Picking (harvest work) - alle möglichen Obst und Gemüsearten pflücken, aber auch in Kisten verpacke oder am Fliesband aussortiere. Ein ausführlicher Erntekalender ist der Harvest Guide.
  • Promotion - Flyer verteilen, Spenden sammeln
  • Labour - auf Baustellen

Arbeit suchen kann man z.B. unter folgenden Links


WWOOF = Willing Workers On Organic Farms

Wenn das Geld mal knapp ist und sich keine bezahlte Arbeit finden lässt, ist das Wwoofen eine gute Alternative. Hier arbeitet man gegen Kost und Logis bis zu 6 Stunden am Tag auf einer Farm. Neben dem finanziellen Aspekt ist das Wwoofen auch eine gute Möglichkeit das „echte“ australische Farmleben und Farmer kennen zu lernen. Allerdings werden die Farmen die Wwoofer (Hosts) aufnehmen nicht vorher geprüft. Man kann also Glück, aber auch Pech mit seiner Farm haben. Nur da man nicht verpflichtet ist, dort eine bestimmte Zeit zu arbeiten, kann man sich ja eine andere Farm suchen.

Wwoof-Organisationen gibt es in vielen Ländern der Welt, erfunden wurde das Wwoofen aber in Australien und dort, in Melbourne, ist auch der Sitz.

Die Wwoof-Organisationen geben meist Broschüren mit Hosts in den einzelnen Bundesstaaten raus. Um aber Wwoofen zu können, muss man Mitglied bei einer der Wwoof-Organisationen werden. Die Mitgliedschaft für ein Jahr kostet ca. 55 A$. Das kann man auch schon von Deutschland aus unter www.wwoof.com.au/order.html machen. Man bekommt dann die Broschüre nach Deutschland geschickt und zahlt dafür zusätzlich noch das Porto (ca. 5 A$).

Direkt in Australien bekommt man die Broschüre und die Mitgliedschaft in Backpackeragenturen und Hostels. Eine Liste der Anbieter findet ihr unter www.wwoof.com.au/agents.html

Wenn man sich nun entschieden hat zu wwoofen, werden in der Broschüre die Farmen mit der Art ihrer Bewirtschaftung, Arbeits- bzw. Mithilfemöglichkeiten, der möglichen Unterbringung sowie oft auch der Anzahl der Familienmitglieder aufgelistet. Man kann die Farmadressen durchgehen und bei denen, die einem zusagen, anrufen. Wwoof-Gastgeber erwarten nicht, dass man sich lange vorher anmeldet. Ein paar Tage im Voraus reichen meist aus.

Wwoof-Host können echte Farmen, aber auch Einfamilienhäuser mit Garten in der Stadt sein. Auch einige alternative Kommunen sind wohl dabei. Zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gibt es keinen Arbeitsvertrag. Die Absprachen zu den Konditionen erfolgen in gegenseitigem Einvernehmen. Für die Auswahl der richtigen Wwoof-Farm sollte man vorab telefonisch schon die folgenden Fragen klären und auf seinen Menschenverstand vertrauen.

  • Wo genau werde ich untergebracht?
  • Sind 6 Stunden Arbeit pro Tag okay?
  • Was wird dort so im Allgemeinen gegessen? (Für Vegetarier wichtig, oder auch anders rum)
  • Was wurden bisher für Erfahrungen mit Wwoofern gemacht?
  • Weibliche Wwoofer sollten sich auf jeden Fall nach Frauen auf der Farm erkundigen, wenn am anderen Ende des Telefons ein Mann spricht!

Weitere Infos unter www.wwoof.com.au

Lebenslauf (CV oder Resume)

In Australien benötigt man hauptsächlich einen Lebenslauf um sich zu bewerben. Wer etwas bessere Jobs haben möchte, sollte auch seine Zeugnisse übersetzen und gegebenenfalls Kontaktdaten zu ehemaligen Arbeitgebern als Referenz angeben.

Formular zum Arbeitsnachweis

Für die Steuererklärung und auch für die Beantragung des 2. Working Holiday Visums muss man sich seine Arbeitszeiten vom Arbeitgeber bestätigen lassen. Am einfachsten geht das mit dem Formular zum Arbeitsnachweis.

Unsere Arbeitgeber

... findet ihr hier, sobald wir in Australien gearbeitet haben. Dauert hoffentlich noch ein bisschen ;)